Die gefährliche Macht der BILD-Zeitung!

11 Jun

Was die Bild alles so anstellen kann, wissen wir spätestens dank Heinrich Bölls Roman „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“. Und auch der Kabarettist Serdar Somuncu hat sich schon eindringlich mit dem Thema beschäftigt, u. a. auch in Eupen, als er vor Publikum aus der Zeitung mit den vier Buchstaben las und die einfachen Stilmittel der „Journalisten“ entlarvte.

Warum ich das alles schreibe? Weil ich im Netz eine (bzw. drei) Bild-Studie(n) gefunden habe, die genau das herausgefunden haben, was ich immer vermutet habe. Aber lest doch einfach selbst:

Bild Studie

Grafik: Bild-studie.de

Der dramatischere Befund wird im Titel der neuen Studie ausgedrückt: „Missbrauchte Politik“. Die beiden Autoren machen deutlich: Egal welche Personen und Parteien die beiden Boulevardmedien favorisieren oder benachteiligen, „Bild“ und „BamS“ geht es in erster Linie immer um sich selbst. Sie benutzen ihre politischen Freunde kaum weniger als ihre politischen Gegner für den eigenen Erfolg, der sich in Auflage, Werbeeinnahmen und am Ende in der Jahresbilanz niederschlagen soll.

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Der Versuch der „Bild“-Zeitung, sich selbst an die Stelle der öffentlichen Meinung zu setzen und als Sprachrohr des politischen Mainstreams aufzutreten, ist in den letzten Jahren ungenierter geworden. Der Selbstverständlichkeit, mit der „Bild“ in Deutschland die Rolle des massenmedialen Platzhirsches einnimmt, muss widersprochen werden.

Hier entlang geht es zur Studie.

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