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Im Interview: Annabelle Mockel von der PFF Eupen

5 Okt

Die Wahlen nahen. Das nehme ich zum Anlass, um für die Stadt Eupen, mit der ich mich seit meinen Schuljahren sehr verbunden fühle, einige Jungkandidaten zu ihrer Meinung zu befragen. Den Anfang macht Annabelle Mockel von der PFF.

Annabelle, Du stellst Dich als junger Mensch in Eupen zur Wahl. Woher kommt der Antrieb?

 

Der Ursprung meines politischen Engagements lässt sich klar auf mein Studium der Politik- und Kommunikationswissenschaften an der RWTH-Aachen zurückführen. Als meine Mutter dann vor sechs Jahren als Spitzenkandidatin der PFF Eupen kandidierte und ich sie maßgeblich unterstützen durfte, tat sich die Chance auf, meine theoretischen Kenntnisse in die Praxis umzusetzen und erste Erfahrungen zu sammeln. Hierbei habe ich schnell gemerkt, dass ich eine berufliche Laufbahn in der Politik einschlagen werde, um mich mit Leidenschaft für die Belange der Bürger einsetzen zu können. Darüber hinaus bot sich mir die Möglichkeit in den Stadtrat nachzurücken, in welchem ich mich jetzt seit einigen Jahren mit meinen zahlreichen Fragen und Interventionen effektiv einbringe.

Nenn mir bitte ein konkretes Projekt, das du für Jugendliche in Eupen erreichen willst!

Ich habe mich in den letzten Jahren im Stadtrat bereits verstärkt für einen Aufenthaltsort für die Jugend eingesetzt bzw. die aktuelle Situation mit Nachdruck hinterfragt. Die Antworten der Mehrheit blieben immer sehr vage, was mir zeigt, dass nichts Konkretes in Planung ist. Die PFF hat in ihrem Programm die Idee, das jetzige Hallenbad als Sportzentrum umzufunktionieren – hier wäre dann auch gleichzeitig eine Möglichkeit, wo man der Jugend Platz geben könnte. Daran werde ich gerne in den kommenden Jahren arbeiten. Eine zweite Idee ist es, einen euregionalen Go-Pass für die Jugend einzuführen, sprich ihnen eine kostengünstige Mobilität in der Euregio zu gewährleisten.

Wieso sollte man gerade Dich wählen?

Zum einen kann ich aufgrund meines Studiums und meiner vierjährigen Tätigkeit als Beraterin von Kattrin Jadin eine vielseitige Erfahrung nutzen, um die Bürger kompetent zu vertreten. Zum anderen besitze ich mit 27 Jahren ein ideales Alter, um noch Sprachrohr für die Jugend zu sein. Außerdem kann ich als Unternehmerin (im Familienunternehmen) auch hier die Anliegen des Mittelstandes und junger Familien nachvollziehen und vertreten. Um mein Engagement nachhaltig zu gestalten und mit den Bürgern enger in einen Austausch treten zu können, habe ich mich vor einiger Zeit entschlossen, meine politische Arbeit in einem Blog, www.mockel.info, zu dokumentieren und somit transparent zu machen. Hier hat jede Bürgerin und Bürger die Möglichkeit seine Anregungen, Vorschläge sowie Kritik loszuwerden.

Für was steht die PFF in Eupen?

Die PFF ist die Partei für Freiheit und Fortschritt. Für uns Liberale spielt der Freiheitsgedankeeine bedeutende Rolle. Es ist wichtig, dass der Mensch sich entwickelt, um seine Vorstellungen eines guten Lebens zu erreichen. Er soll sich aber auch auf die sinnvollen Beschlüsse seiner politischen Vertreter verlassen können. Und Ja, die PFF möchte so ein Vertreter in der Stadt werden.

Wir haben die letzte Jahre konstruktiv Oppositionspolitik gemacht. Wir möchten nun koordiniert Projekte angehen und weiterbringen, wenn es finanziell möglich ist. Wir werden mit dem Bürger über unsere Vorgehensweise kommunizieren und Konzepte in ihrer Gesamtheit gestalten. Einer der obersten Prioritäten für uns in Eupen ist es, die Stadtentwicklung voranzutreiben, in Bezug auf Mobilität beispielsweise. Wir möchten die Lebensqualität für Jung und Alt verbessern, aber auch über neue Aufenthaltsorte für die Jugend nachdenken.

Vielen Dank Annabelle.